• Medientyp: E-Book; Hochschulschrift
  • Titel: § 217 StGB im Lichte des strafrechtlichen Rechtsgutskonzeptes : Legitimität und Auslegung der Norm
  • Werktitel: Das fehlende Rechtsgut und die Auslegung des § 217 StGB
  • Beteiligte: Britzke, Sonja [VerfasserIn]
  • Körperschaft: Universität Potsdam
  • Erschienen: Baden-Baden: Nomos, 2019
    Zürich; Sankt Gallen: Dike, 2019
  • Erschienen in: Studien zum Strafrecht ; 100
    Strafrecht
  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang: 1 Online-Ressource (256 Seiten)
  • Sprache: Deutsch
  • DOI: 10.5771/9783748902201
  • ISBN: 9783748902201
  • Identifikator:
  • RVK-Notation: PH 3850 : Tötung auf Verlangen, Selbstmord, Sterbehilfe, Euthanasie
  • Schlagwörter: Deutschland > Suizid > Beihilfe > Strafbarkeit > Rechtsgut
  • Entstehung:
  • Hochschulschrift: Dissertation, Universität Potsdam, 2018/2019
  • Anmerkungen: Dissertation der Verfasserin, erschienen unter dem Titel: Das fehlende Rechtsgut und die Auslegung des § 217 StGB
  • Beschreibung: § 217 StGB reiht sich in andere kriminalpolitische Projekte des Gesetzgebers ein, die sich dem Einwand des fehlenden Rechtsgutsbezugs ausgesetzt sehen.Die Untersuchung zeigt auf, dass der Gesetzgeber mit der Einführung des § 217 StGB den Zweck des Strafrechts als „ultima-ratio“ des Rechtsgüterschutzes verfehlt hat. Auch wenn er mit der Norm den Schutz von Leben und Autonomie bezweckt hat, ist ihm die Umsetzung des Schutzes dieser Rechtsgüter nicht gelungen. Die Vorschrift dient vielmehr dem Zweck der Verhinderung einer Suizidkultur. Nach der systemkritischen Rechtsgutslehre kann ein solcher „moralischer“ Zweck jedoch kein strafrechtlich zu schützendes Rechtsgut darstellen.Da eine Aufhebung der Vorschrift durch das Bundesverfassungsgericht wenig wahrscheinlich erscheint, schließt sich der Rechtsgutsdiskussion eine praxisorientierte Auslegung der Norm unter dem Gesichtspunkt des überindividuellen Zwecks, der Verhinderung einer Suizidkultur, an.