• Medientyp: E-Book; Hochschulschrift
  • Titel: Museumsbesucher und Zeitgeschichte : „das war doch alles ganz anders“ oder „Genauso war’s“? : eine Studie zu generationenspezifischen Wahrnehmungen
  • Beteiligte: Schuppe, Julia [VerfasserIn]
  • Erschienen: Frankfurt: Wochenschau Verlag, 2020
  • Erschienen in: Wochenschau Wissenschaft
  • Umfang: 1 Online-Ressource (402 Seiten); Diagramme
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 9783734411021
  • RVK-Notation: NB 3100 : Allgemeine Darstellungen
    NB 4500 : Materialistische Geschichtsauffassung (Historischer Materialismus)
  • Schlagwörter: Museum > Ausstellung > Rezeption > Besucher > Kollektives Gedächtnis
    Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland > Benutzerforschung
  • Entstehung:
  • Hochschulschrift: Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 2019
  • Anmerkungen: Literaturverzeichnis: Seite 359-394
  • Beschreibung: „Das war doch alles ganz anders“ oder „Genauso war’s“. Die Reaktionen von Museumsbesuchern in einer zeithistorischen Ausstellung können sehr unterschiedlich ausfallen. Diese interdisziplinäre Besucherforschungsstudie untersucht die generationenspezifische Wahrnehmung von Museumsbesuchern in einer zeithistorischen Ausstellung, der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945“ im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. In Interviews mit Museumsbesuchern aus unterschiedlichen Generationen werden Schwerpunkte, Trends, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Ausstellungsrezeption herausgearbeitet. Es zeigt sich: Generationenzugehörigkeit und Erinnerung eines Museumsbesuchers sind in Kombination mit, aber auch unabhängig von angebotsseitigen Komponenten sowie sozio- und geschichtskulturellen Einflüssen die handlungs- und rezeptionsleitenden Faktoren. Sie bestimmen nicht nur mit, welchen Objekten und Themen der Besucher sich widmet und welche Deutungen sowie Assoziationen er konstruiert, sondern auch wesentlich, welchen Sinn er grundsätzlich dem ganzen Museumsbesuch und seinem persönlichen affektiven wie kognitiven Zugewinn durch diesen zuschreibt.