• Medientyp: E-Book; Hochschulschrift
  • Titel: Panzer für Hitler – Traktoren für Stalin : Großunternehmen in Böhmen und Mähren 1938-1950
  • Beteiligte: Balcar, Jaromír [VerfasserIn]
  • Erschienen: München: Oldenbourg, 2014
    2014
  • Erschienen in: De Gruyter eBook-Paket Geschichte
  • Umfang: Online-Ressource (523 S.)
  • Sprache: Deutsch
  • DOI: 10.1524/9783486855623
  • ISBN: 9783486855623
  • Identifikator:
  • RVK-Notation: NQ 8230 : Rumänien
    NW 2445 : Tschechoslowakei, Tschechische Republik, Slowakische Republik
  • Schlagwörter: Böhmen > Mähren > Großbetrieb > Geschichte 1938-1950
    Geschichte 1938-1950
  • Entstehung:
  • Hochschulschrift: Zugl.: Bremen, Univ., Habil.-Schr., 2010
  • Anmerkungen: Literaturangaben
  • Beschreibung: Jaromír Balcar legt die erste Unternehmensgeschichte zu den böhmischen Ländern vor, die sowohl die NS-Besatzungsherrschaft als auch die Phase des Übergangs zum Staatssozialismus behandelt. Anhand von drei Konzernen aus unterschiedlichen Branchen untersucht der Bremer Historiker nicht nur die - tschechischen und deutschen - Akteure in den Chefetagen und das Verhältnis zwischen Management und Belegschaft, sondern auch zentrale betriebswirtschaftliche Handlungsfelder wie die Investitions- und Personalpolitik, die Preis- und Lohnpolitik oder die betriebliche Sozialpolitik. So werden die beachtlichen Handlungsspielräume deutlich, die der Industrie trotz aller staatlichen Eingriffe noch verblieben, ehe die Unternehmen zu reinen Erfüllungsgehilfen der Planwirtschaft degradiert wurden. Damit liefert seine Studie einen wichtigen Beitrag zur europäischen Geschichte im 'Zeitalter der Extreme', das zugleich eine Epoche radikaler ökonomischer Transformationen war. Jaromír Balcar, Universität Bremen.

    Jaromír Balcar legt die erste Unternehmensgeschichte zu den böhmischen Ländern vor, die sowohl die NS-Besatzungsherrschaft als auch die Phase des Übergangs zum Staatssozialismus behandelt. Anhand von drei Konzernen aus unterschiedlichen Branchen untersucht der Bremer Historiker nicht nur die - tschechischen und deutschen - Akteure in den Chefetagen und das Verhältnis zwischen Management und Belegschaft, sondern auch zentrale betriebswirtschaftliche Handlungsfelder wie die Investitions- und Personalpolitik, die Preis- und Lohnpolitik oder die betriebliche Sozialpolitik. So werden die beachtlichen Handlungsspielräume deutlich, die der Industrie trotz aller staatlichen Eingriffe noch verblieben, ehe die Unternehmen zu reinen Erfüllungsgehilfen der Planwirtschaft degradiert wurden. Damit liefert seine Studie einen wichtigen Beitrag zur europäischen Geschichte im 'Zeitalter der Extreme', das zugleich eine Epoche radikaler ökonomischer Transformationen war. Jaromír Balcar, Universität Bremen.
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